Autor: Wümme Zeitung – 22. Oktober 2018 (e-Paper)

Bornreihe verliert in Emmendorf

Saša Pinter, Trainer des Fußball-Landesligisten SV Blau-Weiß Bornreihe, war nach dem 2:3 (1:1) beim SV Emmendorf schon niedergeschlagen. „Ich bin enttäuscht darüber, dass wir die bis dahin gezeigte Leistung nach dem 1:0 nicht bestätigt haben“, sagte der Coach rückblickend.

Bis zu diesem 1:0 nämlich beherrschte Bornreihe Spiel und Gegner, hatte in diesen ersten 30 Minuten schon beste Chancen durch Patrick Müller (1., 10.) und – nach einer Ecke – durch Alexander Huhn, dessen Schuss noch geblockt wurde (28.). Dann aber folgte der Führungstreffer, dem eine gelungene Kombination bei einem Tempogegenstoß über Philip Bähr und Michel Klimmek hin zum Torschützen Patrick Müller vorausgegangen war (32.). Aber plötzlich war es vorbei mit der Zielstrebigkeit und Kompaktheit der Gäste, leichte Fehler schlichen sich ein. Die Folge war ein Ballverlust im Mittelfeld und das 1:1 durch Jeremy Fritz (40.). Wenig später hätten die Platzherren sogar in Führung gehen können, doch rettete Bornreihe das Unentschieden in die Halbzeit.

Nach der Pause schien sich das Pinter-Team erholt zu haben, nach einer Flanke köpfte Michel Klimmek einen Emmendorfer an, und der Ball sprang zur Bornreiher 2:1-Führung ins Netz. Doch die Nachlässigkeiten aufseiten der Blau-Weißen hörten nicht auf, „wir haben es einfach schluren lassen“, nannte es deren Trainer. Der Ausgleich der Emmendorfer zum 2:2 folgte auf dem Fuße, nur vier Minuten später nach einem Tempogegenstoß durch Kevin Schusdzarra.

Danach wurde die Begegnung erst richtig zerfahren, kritisierte Saša Pinter, „leider haben wir unsere Linie nicht wiedergefunden.“ Die Bornreiher wurden ungeduldig im Spiel, die Fehlerquote war hoch, und genau das spielte dem SV Emmendorf in die Karten, den der SVB-Coach ohnehin schon als „unangenehmen Gegner“ charakterisiert hatte; nun sah er sich bestätigt. Irgendwie war das 3:2 der Platzherren da keine Überraschung mehr, auch wenn es etwas unglücklich zustande kam: Als der Ball von rechts hereingespielt wurde, parierte Bornreihes Torsteher Nico Eden eigentlich sehr gut, doch prallte das Leder gegen den Oberkörper von Jan-Georg-Peter Böhringer und von dort hinter die Torlinie (75.). „Wir haben die letzte Konsequenz vermissen lassen“, fasste Pinter seine Eindrücke zusammen. In der zweiten Halbzeit seien seine Bornreiher einige Male im gegnerischen Sechzehner gewesen, hätten auch über weite Strecken Ballbesitz gehabt, seien letztlich aber nicht konzentriert genug gewesen.

Auch in Überzahl nicht gepunktet

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