Nachgefragt bei Torben Poppe

SV Blau-Weiß Bornreihe

21. Oktober 2019
Autor und Foto: Dennis Schott

Torben Poppe (30) lief als einzige Sturmspitze des SV Bornreihe auf. Vor allem bei langen Bällen wurde der groß gewachsene Angreifer, der seine Nebenmänner einzubinden wusste, gesucht.

Herr Poppe, was war heute anders als in den neun von zehn Spielen zuvor, die der SV Bornreihe verloren hatte?

Torben Poppe: Was war anders? Wir sind endlich mal wieder in Führung gegangen, aber nicht nur 1:0, sondern 2:0. Das hat natürlich geholfen. In der zweiten Halbzeit haben wir ein bisschen den Start verpasst, aber dann konnten wir uns auch wieder fangen. Wir haben als Kollektiv verteidigt und hatten dieses Mal auch etwas das Glück auf unserer Seite.

Nach dem Anschlusstreffer sind Sie mit Ihrem Team ein wenig ins Schlingern geraten. Ging da das Kopfkino los?

Das ist ja normal, wenn man in den Spielen vorher so oft geführt und am Ende doch noch verloren hat. Wir hatten ja zum Glück eine Zwei-Tore-Führung. Aber wir spielen zum Schluss auch die Konter schlecht aus. So haben wir uns das Leben selbst wieder schwergemacht. Aber das ist egal, wir haben gewonnen, das ist die Hauptsache.

Was habt Ihr gegenüber den vorherigen Spielen verändert?

Das waren Kleinigkeiten. Wir haben konzentrierter warm gemacht und haben auch recht viel mit dem Ball gemacht, um ein bisschen Sicherheit zu bekommen.

Wie sehr stand die Mannschaft denn heute in der Pflicht? Konnte man das spüren?

Die ganze Woche schon. Das mit Michael ging mir echt ans Herz, das tat mir für ihn echt leid, weil er keine Schuld hatte. Aber man hat gleich im Training gemerkt: Da ist richtig Fahrt drin.

Die Fragen stellte Dennis Schott.