Autor: Wümme Zeitung / Karsten Hollmann – 01. April 2019 (e-Paper)

Steffen Dietrich (27) wird im kommenden Sommer in seine sechste Spielzeit beim SV Blau-Weiß Bornreihe gehen. Der Bankkaufmann kann in der Defensive flexibel eingesetzt werden.

Herr Dietrich, kann es sein, dass Sie als Kapitän immer noch eine Schippe drauflegen?

Steffen Dietrich: Nein, ich gebe immer Vollgas. Das hat mit der Kapitänsbinde nichts zu tun. Aber ich bin immer stolz darauf, diese Binde zu tragen. Doch unser eigentlicher Kapitän Nils Gresens macht es sonst ja auch gut. Er hat heute nur mal nicht gespielt, weil unser Trainer sich zu einer taktischen Umstellung im Mittelfeld entschieden hatte.

Weshalb hat sich Ihr Team lange so schwer gegen Meckelfeld getan?

Auf diesem Boden war es für uns nicht einfach, spielerische Lösungen zu finden. Wir haben in der ersten Halbzeit immer wieder versucht, hinter die Meckelfelder Viererkette zu kommen, schafften dies aber zu selten. Im zweiten Durchgang haben wir es gegen den sehr tief stehenden Gegner besser gemacht. Für uns in der Abwehr war es nicht so einfach, die Abstände nicht zu groß werden zu lassen, um nicht überrascht zu werden.

Was war für Sie ausschlaggebend, Ihre Zusage für eine weitere Saison in Bornreihe zu geben?

Ich war sogar der Erste, der für die nächste Saison zugesagt hat. Ich bin dann zu Nils Gresens gegangen und habe ihn gebeten, auch zu bleiben. Wir sind schließlich schon so lange in diesem Verein, dem wir viel zu verdanken haben, und möchten diesem nun auch etwas zurückgeben. Wir wollten gerade in dieser etwas unsicheren Situation im Hinblick auf die neue Serie mit dem bevorstehenden Trainerwechsel ein Zeichen setzen.

Die Fragen stellte Karsten Hollmann.