Nachgefragt bei Simon Küstner

SV Blau-Weiß Bornreihe

12. November 2019
Autor und Foto: Tobias Dohr

Simon Küstner (23) hat sich gleich in seiner ersten Saison im Trikot der “Moorteufel” zu einem Leistungsträger in der Bornreiher Defensive gemausert. Zuvor war Küstner viele Jahre für den FC Hambergen aktiv.

Herr Küstner, diese Niederlage war vor allem aufgrund der ersten Halbzeit extrem überflüssig, oder wie sehen Sie es?

Simon Küstner: Ganz genauso. Wir spielen eine wirklich vernünftige erste Hälfte, lassen aus dem Spiel eigentlich nichts zu und kassieren nach zwei Standards trotzdem zwei Gegentore. Man kann jetzt vielleicht nicht gerade sagen, dass wir Ottersberg da am Leben gelassen haben, denn sie haben ja auch durchaus was gemacht.

Aber wieso kippt das Spiel dann so komplett in die andere Richtung?

Weil wir die Gegentore viel zu einfach kassieren. Wir verlieren ja nicht einmal wirklich die Ordnung, und am Ende sieht es jetzt trotzdem so deutlich aus.

Fiel das 2:2 zu kurz vor der Pause?

Klar ist das ärgerlich. Aber das ist dann in der Kabine eigentlich auch abgehackt. Es geht dann ja quasi bei 0:0 wieder los. Wenn man dann knapp verliert, ist das eine Sache, aber wir haben die Tore hier heute hergeschenkt.

Was bedeutet das jetzt für die weiterhin brisante Tabellenkonstellation?

Dass wir einfach weitermachen müssen. Dadurch sind die drei Siege davor ja nicht weniger wert, beziehungsweise macht es die Leistung nicht schlechter. Klar wäre es schön gewesen, bis Weihnachten alles mitzunehmen, jetzt holen wir die Punkte eben woanders.

Die Fragen stellte Tobias Dohr.