Autor: Jan-Henrik Gantzkow (Osterholzer Kreisblatt)

Patrick Müller (27) ist beim SV Blau-Weiß Bornreihe seit Sommer 2017 der Torjäger vom Dienst. Aktuell führt er die interne Torjägerliste der „Moorteufel“ schon wieder mit sieben Treffern an.

Herr Müller, Glückwunsch zu diesem Heimsieg. Das war aber ein wirklich hartes Stück Arbeit, oder?

Patrick Müller: Auf jeden Fall. Wir haben uns sehr schwergetan und unseren Plan lange Zeit nicht umgesetzt. Eigentlich wollten wir die Räume zwischen den Sechsern und der Viererkette bespielen, gerade in der ersten Halbzeit kamen aber die Bälle nicht, obwohl die Räume dagewesen wären. So musst du hier völlig unnötig bis zum Schluss Angst haben, dass du nicht doch noch den Ausgleich kassierst.

Woran lag das?

Wie gesagt hat das Passspiel nicht so funktioniert, und wir haben auch nicht richtig gepresst. Nach einer guten Phase zu Beginn der zweiten Hälfte sind wir dann wieder zu träge gewesen. Außerdem ist es eine Katastrophe, dass der Rasen hier am Mittwoch zuletzt gemäht wurde. Das soll keine Ausrede sein, aber bei uns kommt es momentan auch auf Kleinigkeiten an. Und so etwas regt mich dann wirklich auf.

Dennoch hat es am Ende zum Sieg gereicht. Vor allem wegen Ihrer beiden Tore. Wie haben Sie die Situationen gesehen?

Beim ersten Treffer werde ich schön freigespielt, habe dann viel Raum und muss ihn nur noch reinhauen. Beim zweiten Tor wollte ich schon aufs lange Eck zielen. Unhaltbar war er aber wohl nicht, vielleicht habe ich den Torwart aber auch ein bisschen auf dem falschen Fuß erwischt (grinst).

Das Gespräch führte Jan-Henrik Gantzkow.

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