Nachgefragt bei Nils Gresens

SV Blau-Weiß Bornreihe

9. August 2019

Autor: Karsten Hollmann (Wümme Zeitung – e-Paper)

Nils Gresens (30) geht bereits in seine zwölfte Spielzeit beim SV Blau-Weiß Bornreihe. Der Mannschaftsführer und Stratege im defensiven Mittelfeld bildet beruflich Physiotherapeuten aus.

Herr Gresens, sehen Sie Ihre Mannschaft gut für die neue Saison gerüstet?

Nils Gresens: Ja, ich sehe der Saison positiv entgegen. Wir sind fit und austrainiert. Ich glaube auch nicht, dass wir solche Abwehrfehler wie bei den drei Gegentoren im Testspiel gegen den TSV Eiche Neu Sankt Jürgen und bei den beiden Gegentreffern im Pokalspiel in Etelsen in der Liga begehen werden. Da werden wir konzentrierter zu Werke gehen. Wir waren nach dem Trainingslager am vergangenen Wochenende ein wenig platt, werden aber bis zum Auftaktspiel noch regenerieren.

Hätte der Verein nicht in der Offensive noch ein bisschen nachlegen müssen?

Es ist ja nicht so, dass wir nicht versucht hätten, neue Spieler für die Offensive zu bekommen. Wir haben zum Beispiel auch mit Finn-Niklas Klaus vom FC Hambergen gesprochen. Aber wenn der sich dann für den FC Hagen/Uthlede entscheidet, können wir da auch nichts machen. Wir können die Spieler ja schließlich nicht zwingen, zu uns zu kommen. Ich bin aber davon überzeugt, dass Finn-Niklas Klaus uns weitergebracht hätte.

Welche Ziele steckt sich die Mannschaft?

Ich möchte in jeder Spielzeit erst einmal so schnell wie möglich die 40 Punkte für den Klassenerhalt erreichen. Dann kann man seine Ziele immer noch in Ruhe erweitern. Aber generell peilen wir das gesicherte Mittelfeld an. Ich denke auch, dass das realistisch ist.

Hat es Sie überrascht, Michael Rickers erneut als Trainer zu bekommen?

Nein. Ich war schließlich als Teil der Mannschaft in die Trainersuche involviert. Wir haben uns daran erinnert, was gewesen ist. Michael hatte uns vor drei Jahren immerhin mit dem Aufstieg in die Oberliga verlassen. Deshalb konnten auch nicht extrem negative Sachen in Erinnerung geblieben sein.

Freuen Sie sich darüber, als Kapitän im Amt bestätigt worden zu sein?

Das ist immer wieder eine große Ehre für mich. Ich freue mich darauf, die Mannschaft als Anführer aufs Feld zu schicken. Ich war auch schon damals unter Michael Rickers Kapitän und bin nun wieder von ihm dazu benannt worden. Das ist ein großer Vertrauensbeweis.

Das Interview führte Karsten Hollmann.