Nachgefragt bei Kevin Sammann

SV Blau-Weiß Bornreihe

2. Dezember 2019
Autor und Foto: Dennis Schott

Kevin Sammann (27) wurde gegen Verden als Linksverteidiger aufgeboten und blieb auch Bestandteil der Dreierkette, als die Bornreiher mit zunehmender Spieldauer größeres Risiko gingen.

Herr Sammann, Hand aufs Herz: Haben Sie noch an das 3:3 geglaubt?

Kevin Sammann: Ja! In der zweiten Halbzeit waren die Zuschauer da, das hat man in jeder Aktion gemerkt. Wir haben gefightet, auf dem Platz war das schwierig, aber wir haben immer die Moral, wieder zurückzukommen.

Sie sind mit Ihrem Team fast ausschließlich nach Standards gefährlich geworden. Warum hatten Sie spielerisch keinen Zugriff auf die Partie?

Gute Frage, wenn ich das wüsste, hätten wir das im Spiel wahrscheinlich besser gemacht. Aber ich glaube, dass es auch eine Qualität von uns ist, wenn es spielerisch nicht läuft eben kämpferisch reinzukommen. Das haben wir schon gegen Uelzen gezeigt und auch zuletzt gegen Drochtersen.

Es war das letzte Spiel des Jahres und Sie überwintern auf einem Abstiegsplatz. Wie fühlt sich das an?

Wir sind es ja fast gewohnt. Wir sind ja keine Hinrundenmannschaft, sondern sind eher in der Rückrunde besser. Ich bin jetzt vier Jahre in Bornreihe und habe das nie anders erlebt. Wir haben heute aber einen Punkt gutgemacht und wir sind in Schlagdistanz.

Wie gut sehen Sie sich und Ihr Team für die Rückrunde gerüstet?

Ich denke, dass dieses Spiel immens wichtig war, um gut in die Spiele im neuen Jahr zu kommen. Wir werden eine gute Vorbereitung machen und dann gestärkt zurückkommen.

Die Fragen stellte Dennis Schott.