Nachgefragt bei Jeremy da Rocha Nunes

SV Blau-Weiß Bornreihe

11. August 2019

Autor: Dennis Schott – 11. August 2019 (e-Paper)

Jeremy da Rocha Nunes (20) besaß mit seinem Lattentreffer eine gute Chance, konnte das Offensivspiel zum Auftakt gegen die SV Drochtersen/Assel II jedoch nicht in die gewünschte Bahn lenken.

Herr da Rocha Nunes, ein sehr hitziges Spiel ist zu Ende. Wieso haben Sie erst in den letzten zehn Minuten Druck entfacht?

Jeremy da Rocha Nunes: Es ist natürlich schwierig, wenn du so früh 0:1 zurückliegst, wo alle schon abschalten, weil sie denken, es ist Abseits. Und dann haben wir kurz danach das 0:2 gekriegt. Dann direkt mit Volldampf aus der Kabine kommen, ist schwierig. Aber wir waren in der zweiten Hälfte besser in den Zweikämpfen als vorher, und dass wir dann nach dem Anschlusstreffer noch einmal alles nach vorne werfen, ist ja klar.

Wie haben Sie denn das umstrittene 0:1 gesehen?

Wir haben zu früh abgeschaltet. Wir sehen die Fahne des Assistenten und denken, wir kriegen Freistoß, und auf einmal entscheidet er auf Tor. Wir waren alle ein bisschen baff.

Trotzdem hatte Ihr Team in der Nachspielzeit noch die große Chance zum 2:2 und hat sie nicht genutzt.

Das ist natürlich bitter. Steffen hatte das Selbstvertrauen, den Elfmeter reinzumachen und ist leider gescheitert. Aber von uns nimmt ihm das keiner übel.

Sind Sie trotz der Niederlage zuversichtlich für die kommenden Spiele?

Gerade die zweite Halbzeit sollte uns Mut machen. Wir haben Moral gezeigt, nicht die Köpfe hängen gelassen und wollen auch in Zukunft über den Zusammenhalt zum Erfolg kommen.

Das Gespräch führte Dennis Schott.