Nachgefragt bei Jascha Stern

SV Blau-Weiß Bornreihe

20. September 2021

Autor: Thorin Mentrup; Foto: Wümme Zeitung

Herr Stern, Sie haben gegen Harsefeld Ihre Startelfpremiere in dieser Saison gefeiert – und eine sehr erfolgreiche obendrein. Hatten Sie richtig etwas zu beweisen?

Jascha Stern: Auf jeden Fall. Wir haben alle Bock gehabt, auch vor dem Hintergrund, dass wir heute Abend noch eine Party haben und im ersten Teil der Saison nicht so erfolgreich waren, wie wir uns das erhofft hatten. Ich habe mich gefreut, dass ich von Beginn an mit Justin (Dähnenkamp, Anm. d. Red.) auf dem Platz stehen konnte. Wir verstehen uns blind, das hat man einige Male gesehen.

Ihr Tor zum 1:1 war ein echter Leckerbissen. Wie haben Sie die Situation erlebt?

Ich habe den Ball von Marlow Hinck bekommen. Dann ist er ein bisschen hochgetickt, und ich habe mir gedacht: Hau ihn einfach rein. Manchmal hat man das nötige Glück und dann geht er tatsächlich rein.

Sie und Ihre Teamkollegen haben 90 Minuten lang gebissen und gekämpft und auch nach der Führung keinen Deut nachgelassen. War das das Bornreiher Gesicht, das Ihre beiden Trainer Frank Meyer und Nils Gresens immer fordern?

Auf jeden Fall. Wir haben die ganze Woche schon richtig Dampf im Training gemacht und uns vorgenommen, dass wir heute ein gutes Spiel machen und zeigen, wie stark wir wirklich sind. So muss es jetzt aber auch weitergehen. Das müssen wir am Freitag gegen Ottersberg bestätigen. Mit zehn Punkten sind wir wieder im Soll, auch wenn es nicht die Top-Ausbeute ist. Wir können positiv nach vorne blicken. Heute können wir aber noch ein bisschen Gas geben, auch am Tresen (lacht).

Das Gespräch führte Thorin Mentrup.