Autor und Foto: Wümme Zeitung / Tobias Dohr – 27. Juli 2018 (e-Paper)

Andre Waldau (29) spielt seit Januar für die “Moorteufel” und ist auf Anhieb zum Abwehrchef bei den Blau-Weißen aufgestiegen. Zuvor spielte Waldau sechseinhalb Jahre für Bremen-Ligist Bremer SV.

Finn-Niklas Klaus (21)geht in seine vierte Saison bei den “Zebras”. Das FC-Eigengewächs hatte auch in diesem Sommer Angebote höherklassiger Klubs, entschied sich aber erneut für seinen Heimverein.

Herr Klaus, was überwiegt so kurz nach dem Spiel? Traurigkeit über die Niederlage oder Stolz wegen einer starken Leistung?

Finn-Niklas Klaus: Es ist einfach schade, richtig schade. Natürlich hatte Bornreihe mehr Ballbesitz und die besseren Chancen, aber wir haben das richtig ordentlich gemacht. Ich finde, ein Sieger nach Elfmeterschießen wäre gerechter gewesen nach diesem Spiel.

Aber das hat heute trotzdem Spaß gemacht, oder?

Na klar. Am Ende waren die Beine ein bisschen schwer. Aber in der ersten Halbzeit sah das lange sehr gut aus. Das 0:1 war natürlich blöd in der Entstehung, aber der Ausgleich fiel dann ja recht schnell.

Und so ein Freistoß ist bei Ihnen ja auch kein Zufall. Ihr Teamkollege Dennis Heineke hat am Spielfeldrand gesagt, solche Dinger versenken Sie im Training reihenweise…

(grinst) Na ja, nicht ganz. Aber der eine oder andere geht schon mal rein.

Mit Blick auf den Punktspielstart: Wie ist der Stand der Vorbereitung?

Ganz gut, es geht Stück für Stück voran. Es wächst langsam alles zusammen, die Neuzugänge sind gut integriert. Wir sind auf einem guten Weg.

Herr Waldau, erste Frage: War das 3:2 Ihr Tor, oder war der Kopfball von Hendrik Lütjen schon hinter der Linie?

Andre Waldau (lacht): Nein, das war meiner. Ich habe den Schiedsrichter extra nach dem Spiel noch einmal gefragt, weil es wirklich knapp war. Aber ich musste hingehen, weil ja auch ein Hamberger dabei war.

War es das erwartet schwere Spiel?

Ja, auf jeden Fall. Ich habe mir das vor dem Spiel schon erzählen lassen, wie es in solchen Derbys zur Sache geht, dass man sich hier im Landkreis einfach nichts schenkt. Genau so war es dann ja auch.

Man hat das Gefühl, dass bei Ihrem Team noch so ein bisschen der Flow aus der vergangenen Rückserie fehlt, oder täuscht das?

Na ja, dafür sind wir ja auch noch in der Vorbereitung. Es wird ja Stück für Stück besser, heute haben wir ja schon zum Teil ganz gut hinten raus und nach vorne gespielt. Das noch nicht alles klappt, ist völlig normal. Wir haben alle schon viele Vorbereitungen gespielt und wissen, worauf es da ankommt. Und meine erste Vorbereitung hier im Winter war diesbezüglich noch viel, viel schwieriger.

Wenn Sie was zu der Szene vor dem 1:1-Ausgleich sagen müssten, als ein Foul gegen Sie gepfiffen wurde – was würden Sie dazu sagen?

(überlegt) Dass der Schiedsrichter genauso wie wir auch noch in der Vorbereitung steckt.

Die Gespräche führte Tobias Dohr.

Auch in Überzahl nicht gepunktet

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