Nachgefragt bei Daniel Griesbach

SV Blau-Weiß Bornreihe

30. August 2021
Autor: Thorin Mentrup

Herr Griesbach, das war ein hartes Stück Arbeit. Wie haben Sie das Spiel gesehen?

Daniel Griesbach: Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen, haben dann das Tor gemacht und ab da eine richtig geile erste Hälfte gespielt. Wir haben uns in der Kabine vorgenommen, so weiter zu spielen. Wir sind davon ausgegangen, dass Elstorf uns anlaufen wird. Deshalb wollten wir lange Bälle spielen. Das hat Elstorf dann aber nicht gemacht, aber wir haben trotzdem die lange Bälle gespielt. So wurde es vogelwild, aber mit einem glücklichen Ende.

Der erste Schuss rutscht Ihnen fast durch, wenige Minuten später parieren Sie den Elfmeter. Wie haben Sie den Strafstoß erlebt?

Man versucht, mit kleinen Spielereien den Schützen aus der Fassung zu bringen. Es war ein Gefühl, dass er in die Ecke schießt, und ich lag zum Glück richtig.

Wie viel Selbstvertrauen hat Ihnen die Parade verliehen?

Sehr viel. Eigentlich ist der erste Ball im Spiel der entscheidende – und der war unglücklich. Umso wichtiger war es, dass ich danach eine richtig gute Aktion hatte. Das Selbstvertrauen behält man dann über die gesamten 90 Minuten.

Was bedeutet diese Leistung mit Blick auf den Konkurrenzkampf im Tor?

Vorab ein Lob an die Gruppe: Es ist ein unglaublich geiles und freundschaftliches Verhältnis, das wir haben. Von daher gönnt jeder jedem die Spielzeit. Ich verabschiede mich jetzt erst einmal vier Wochen in den Urlaub (lacht). Ich werde mich der ganzen Situation also ein bisschen entziehen, aber wieder angreifen, wenn ich wieder da bin.

Das Gespräch führte Thorin Mentrup.