Autor: Klaus Grunewald; Foto: Maximilian von Lachner (Osterholzer Kreisblatt)

Der SV Blau-Weiß Bornreihe hat das Fußball-Turnier des SV Löhnhorst um den 9. Schmidt+Koch-Cup in einem packenden Endspiel gegen den Rotenburger SV mit 1:0 für sich entschieden.

Der SV Blau-Weiß Bornreihe hat das Turnier des SV Löhnhorst um den 9. Schmidt + Koch-Cup in einem packenden Endspiel gegen den Rotenburger SV mit 1:0 für sich entschieden. Im kleinen Finale stand der Blumenthaler SV gegen den amtierenden Bremer Meister Brinkumer SV auf verlorenem Posten und verlor glatt mit 1:4. Überschattet wurde das dreitägige Fußballevent von Absagen des Pokalverteidigers VfL Wildeshausen im Vorfeld sowie des niedersächsischen Oberlisten FC Hagen/Uthlede noch während des laufenden Turniers.

Mit dem SV Blau-Weiß Bornreihe und dem Rotenburger SV aus der Landesliga Lüneburg standen sich die beiden spielstärksten Formationen gegenüber. Allerdings taten sich die „Moorteufel“ von Trainer Saša Pinter schwer gegen die mit etlichen A-Junioren angereisten Wümmer-Kicker, die von Co-Trainer Olaf Mattner gecoacht wurden und insbesondere in der Defensive überzeugten. Beide Trainer hatten sich wegen des Pokalspiels der Bornreiher am Vormittag in Scharmbeckstotel auf eine Spielzeit von 80 Minuten verständigt. In denen war den Blau-Weißen allerdings nicht anzumerken, dass ihnen bereits ein Fußballspiel in den Knochen steckte. Bornreihe bestimmte über weite Strecken das Spielgeschehen auf dem gut präparierten Rasenplatz. Allerdings haderte vor allem Pinter mit einigen Entscheidungen des Unparteiischen. Der freilich nicht dafür verantwortlich war, dass die Bornreiher ihr Plus an Torchancen nicht nutzten. Erst fünf Minuten vor Spielende durften die Fans der „Moorteufel“ endlich jubeln. Eine Flanke von Michel Klimmek köpfte Philip Bähr aus Nahdistanz in die Maschen. Während Pinter von einem hoch verdienten Erfolg sprach, lobte Mattner seine Mannschaft für ihre große Lauf- und Einsatzbereitschaft. Bornreihe nahm den Wanderpokal und 750 Euro Preisgeld mit nach Hause, Rotenburg konnte sich mit 500 Euro trösten.

Im Spiel um den dritten Platz deckte der Brinkumer SV schonungslos die Schwächen der neu formierten Mannschaft des Blumenthaler SV auf. Die Nordbremer haben zwar etliche technisch versierte Talente in ihren Reihen, noch allerdings treten sie nicht als geschlossene Einheit auf. Das machten die Turnierniederlagen gegen Bornreihe, Löhnhorst und schließlich auch Brinkum deutlich.

Die neunte Auflage des mit 1650 Euro dotierten Turniers stand unter keinem guten Stern. Lothar Klitsch, Fußballabteilungsleiter des SV Löhnhorst, zeigte sich vor allem über den niedersächsischen Fußball-Verband verärgert. Das Turnier sei rechtzeitig im Mai angemeldet worden, dennoch habe der Verband danach Pokalspiele für den Finaltag anberaumt, kritisierte Klitsch. Leidtragender war der Osterholzer Kreisligist als Organisators des Turniers. Zunächst meldete sich Pokalverteidiger VfL Wildeshausen (Landesliga Weser-Ems) ab. Dafür sprang der SV Löhnhorst ein – der Osterholzer Kreisligist griff freilich ohne Wertung in das Turniergeschehen ein. In der Gruppe B war er quasi nur Testspielgegner für Bornreihe und Blumenthal.

Am Sonnabend standen die Löhnhorster erneut vor einem Scherbenhaufen: Der FC Hagen/Uthlede meldete wegen Pokalverpflichtungen und etlichen Verletzten seine Teilnahme am kleinen Finale ab. Kurzfristig sprang der Brinkumer SV um Trainer Dennis Offermann ein. Nun aber mussten die Löhnhorster noch den Zeitplan ändern. Grund: Bornreihe wollte nach dem Pokalspiel am Vormittag nicht erst um 17 Uhr zum Endspiel gegen Rotenburg antreten. Das wurde deshalb für 15 Uhr terminiert, während sich Blumenthal und Brinkum ab 13 Uhr duellierten.

Auch in Überzahl nicht gepunktet

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