Klimmek setzt Lucky-Punch

SV Blau-Weiß Bornreihe

25. November 2019
Autor: Karsten Hollmann

SV Bornreihe behauptet sich beim Tabellendritten mit 2:1

Mit dem berühmten Lucky-Punch hat sich der SV Blau-Weiß Bornreihe überlebenswichtige drei Punkte in der Fußball-Landesliga gesichert. In der ersten Minute der Nachspielzeit in der Partie bei der SV Drochtersen/Assel II traf Michel Klimmek nach einem Doppelpass mit dem eingewechselten Philip Bähr zum 2:1 ins Schwarze. Weil die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt aber ebenfalls fleißig punktete, beträgt der Abstand zum rettenden Ufer noch vier Zähler.

„Das wird noch eine sehr intensive Rückrunde“, versprach Bornreihes Spielertrainer Nils Gresens. Dieser nahm auch selbst als einziger Sechser in einem 4:1:4:1-System wieder selbst am Spiel teil. Torben Poppe bildete die einzige Spitze bei den Gästen. „Wir sind nur sehr schwer in die Partie gekommen“, berichtete Nils Gresens. Deshalb sei das 1:0 des Dritten nach 17 Minuten auch durchaus verdient gewesen. Nach einem Abstimmungsproblem zwischen dem Mittelfeld und der Abwehr versuchte Innenverteidiger Ennio Cordes gegen Drochtersens Paul Meyer noch zu retten, was zu retten ist. Dabei brachte der Neuzugang vom Blumenthaler SV allerdings seinen Gegenspieler regelwidrig im Strafraum zu Fall. „Das war aber nicht Ennios Fehler“, nahm Gresens den zentralen Abwehrmann in Schutz. Alexander Shehada ließ sich die Chance nicht nehmen, den fälligen Elfmeter zum 1:0 zu verwerten.

In der Folgezeit rieben sich die beiden Teams meist in zähen Zweikämpfen im Mittelfeld auf. Doch sechs Minuten vor dem Pausentee glich Torben Poppe noch zum 1:1 aus. Mikel Klee und Pascal Kranz kombinierten sich herrlich auf der rechten Seite durch, ehe „Paco“ Kranz scharf und flach in die Mitte flankte. Ein Kicker der Hausherren ging dazwischen und legte den Ball aber genau für den langen Mittelstürmer auf, der den Einstand besorgte.

Es blieb ein sehr intensives Spiel nach der Rückkehr aus den Kabinen. Bornreihes Torwart Ole Pasbrig musste nur bei ein paar Distanzschüssen eingreifen. „Auch wenn diese meist zentral waren, war es gut, dass Ole die Bälle nicht hat abklatschen lassen“, sagte Nils Gresens. Beim Gast besaß Hendrik Lütjen noch ein paar Gelegenheiten. Knapp zehn Minuten vor dem Ende zog Lütjen aus 22 Metern ab. Doch der Schlussmann der Heimelf, Mark Osnowski, holte die Kugel aus dem Winkel. Dann schlug Michel Klimmek noch zum 2:1 zu. „Unterm Strich war unser Sieg zwar nicht hochverdient, geht aber vollkommen in Ordnung“, resümierte Nils Gresens. Im letzten Spiel des Jahres wollen die Blau-Weißen nun gegen den FC Verden 04 nachlegen.