Ein Linksfuß für den SV Bornreihe

SV Blau-Weiß Bornreihe

25. Mai 2021
Autor: Dennis Schott; Foto: Wümme Zeitung

Landesligist holt Timo Kanigowski

Die Planungen für die kommende Saison schreiten beim SV Blau-Weiß Bornreihe weiter voran. Nachdem der Fußball-Landesligist mit der Verpflichtung von Torwart Henner Lohmann bereits eine wichtige Lücke schließen konnte und zuvor mit Justin Dähnenkamp einen echten Transfercoup eingetütet hatte, haben die Blau-Weißen nun eine weitere vakante Position neu besetzen können, und zwar die des linken Verteidigers. So wird sich Timo Kanigowski den „Moorteufeln“ anschließen.

Ob der 30-Jährige, der von Landesliga-Konkurrent TSV Ottersberg kommt und unter anderem für den Rotenburger SV und Heeslinger SC gespielt hat, wirklich „links hinten“, wie es Trainer Nils Gresens formuliert, auflaufen wird, bleibt zwar abzuwarten. Aber der Neuzugang bringt alle Voraussetzungen hierfür mit. Kanigowski ist nämlich ein Linksfuß. Daran mangelte es bekanntlich im Kader der Blau-Weißen. Bislang war vornehmlich Michel Waldow auf der Linksverteidiger-Position zum Einsatz gekommen. Weil dieser aber zur kommenden Saison aus beruflichen Gründen nicht mehr im Kader ist, machte sich Nils Gresens gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Frank Meyer auf die Suche nach Ersatz.

Klee mit entscheidendem Kontakt

Entscheidenden Einfluss auf den Transfer hatte indes SV-Akteur Mikel Klee. Der spielte gemeinsam mit Timo Kanigowski vor Jahren beim VfL Güldenstern Stade, und da der Kontakt nie abriss und Bornreihe auf der Suche war, kam eins zum anderen. Mit dem Ergebnis, dass Kanigowski künftig im Teufelsmoor aufläuft. „Wir hatten vorher keinen gelernten Linksverteidiger, deswegen bestand da Bedarf“, erklärt Coach Gresens, der allerdings auch einen Abgang verzeichnen muss. Tom Meierdirks muss beruflich bedingt kürzertreten. „Er wird es zeitlich nicht schaffen“, erklärt Gresens, den dieser Abgang aber alles andere als unvorbereitet trifft. Meierdirks zählte zu denjenigen, die sich eine Zusage offen hielten, weil sie nicht absehen konnten, wie stark sie beruflich eingespannt sein würden. Gleiches trifft auch auf Daniel Griesbach und Marius Lennartz. Beide haben noch keine Zusage gegeben.