Autor: Karsten Hollmann (Osterholzer Kreisblatt)

Der SV Blau-Weiß Bornreihe besiegt auch Winsen/Luhe mit 2:1

Der SV Blau-Weiß Bornreihe hat mit einem 2:1-Erfolg in der Fremde den Abstieg des Vorletzten der Fußball-Landesliga Lüneburg, TSV Winsen/Luhe, besiegelt. Joker Michel Waldow bescherte den Gästen mit seinem Freistoß acht Minuten vor dem Ende den 2:1-Siegtreffer. „Gerade wegen solcher Freistöße haben wir Michel eingewechselt. Er hat es auch sehr selbstbewusst gelöst“, lobte SV-Trainer Saša Pinter den Matchwinner.

Wenn Anil Morkan (2), Torben Poppe, Jeremy da Rocha Nunes und Kevin Sammann ihre Großchancen in der ersten Viertelstunde für den Gast genutzt hätten, wäre die Sache aber bereits längst vorher entschieden gewesen. So aber gingen die Hausherren nach ihrem ersten gefährlichen Angriff durch Allaa Mrisi mit 1:0 in Führung (15.). „Dieses Gegentor hat uns erst einmal ein bisschen aus dem Rhythmus gebracht“, räumte Pinter ein. Ein paar Minuten später wurde den Blau-Weißen das vermeintliche Ausgleichstor wegen einer Abseitsposition aberkannt. „Torben Poppe stand bei seinem Treffer aber nicht im Abseits, sondern Andre Waldau im passiven Abseits“, stellte Saša Pinter fest. Nach 33 Minuten holten die „Moorteufel“ das 1:1 aber nach. Anil Morkan verwandelte einen an „Jerry“ da Rocha Nunes verschuldeten Elfmeter sicher.

Anil Morkan blieb wegen muskulärer Probleme nach der Halbzeitpause in der Kabine. Dadurch wurden die personellen Probleme der Mannen um Kapitän Nils Gresens in der Offensive noch größer. „Wir sind trotzdem ganz ordentlich aus der Pause herausgekommen. Doch dann wurde es immer zäher“, teilte Pinter mit.

Dennoch lag das 2:1 für den Favoriten mehrfach in der Luft. Steffen Dietrich scheiterte aber mit einem Freistoß ebenso am glänzend reagierenden TSV-Torsteher Henrik Titze (59.) wie kurz darauf der alleine auf Titze zustrebende Torben Poppe. „Torben war dennoch ein guter Sturmführer, auch wenn ihm nach seiner langen Pause noch der Rhythmus fehlt“, kommentierte Saša Pinter Poppes Leistung bei dessen erstem Einsatz von Beginn an in diesem Jahr.

Irgendwann hielt auch Bornreihes Innenverteidiger Andre Waldau nichts mehr hinten. Waldau setzte einen Kopfball jedoch zu zentral an (66.), ehe er die Kugel aus drei Metern weit über die Querlatte beförderte. „Wir hätten schon nach den ersten 45 Minuten deutlich führen müssen. Uns fehlt aber derzeit einfach die nötige Präzision vor dem gegnerischen Tor“, bilanzierte Saša Pinter.

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