Bornreihe stellt Worpswede ein Bein

SV Blau-Weiß Bornreihe

27. Juli 2021
Autor: Wümme Zeitung

Der Weg ins Finale war für den SV Blau-Weiß Bornreihe steiniger, als es viele vermutet hatten. Der SV Werder Bremen III machte es dem Landesligisten sehr schwer, doch das Team von Nils Gresens und Frank Meyer behielt die Nerven. Auch die Zweite der Bornreiher war in Feierlaune: Sie ließ den FC Worpswede am Freitagabend stolpern.

SV Blau-Weiß Bornreihe – SV Werder Bremen III 4:3. Bereits in der zweiten Minute geriet Bornreihe durch Tom Kurpiers in Rückstand. Doch der Gastgeber war nicht geschockt, sondern drehte durch Jeremy da Rocha Nunes und Philipp Bähr die Partie (9./11.). In der Folge war kein Team wirklich dominant. Werder kam durch Benjamin Sam zum Ausgleich (30.). Auch dieses Mal hätten die Blau-Weißen schnell antworten können, doch Hendrik Lütjen und Bähr verpassten die erneute Führung.

Die fiel erst nach dem Seitenwechsel, als Meikel Klee sehenswert traf (48.). Nach Lütjens Kopfballtor zum 4:2 nur zwei Minuten später schien die Partie bereits gelaufen, doch Martin Danckert brachte Werder noch einmal heran (56.). Wirklich in Gefahr geriet der Bornreiher Sieg aber nicht mehr.

SV Blau-Weiß Bornreihe II – FC Worpswede 4:2. „Das war gar nichts“, fand Trainer Oliver Schilling. Der Auftritt seiner Worpsweder hatte ihm nicht gefallen. „Wir waren platt, sowohl physisch als auch geistig. Es ist noch Vorbereitung, aber so darf man sich nicht präsentieren“. Auf der anderen Seite war Marcus Schlösser, der mit Enrico Berneking die Bornreiher trainiert, wesentlich glücklicher. „Wir haben defensiv gut gestanden und wenig zugelassen. Das war der Schlüssel. Wir haben ein gutes Turnier gespielt“, freute er sich nach dem Sieg.

Den Unterschied im Duell zwischen dem Kreis- und dem Bezirksligisten machten die Standards. Dreimal schlugen die Gastgeber nach einem ruhenden Ball zu: Der Führung durch Torben Poppe ging eine Ecke voraus, dem 2:0 von Simon Küstner ein Freistoß und dem 3:2 von Marvin Witte wiederum eine Ecke. „Das waren Standards, bei denen fünf Minuten vorher schon klar war, wie es laufen sollte“, ärgerte sich Schilling. Es gebe noch einiges zu tun bis zum Saisonstart Mitte August. Dennoch stand sein Team vor dem Comeback: Jan-Henrik Kück machte aus dem 0:2 per Doppelpack ein 2:2. Doch dann fing sich der Gast erneut eine Standardsituation. Torschütze Witte und seine Mitspieler waren aus dem Häuschen – erst recht, als Terek Hinck noch das 4:2 nachlegte.