Bornreihe “genießt” die Tabelle

SV Blau-Weiß Bornreihe

9. März 2020
Autor: Jan-Henrik Gantzkow

Nach 3:0-Sieg “überm Strich”

Der SV Blau-Weiß Bornreihe hat auch im zweiten Landesligaspiel des neuen Jahres einen Sieg eingefahren und somit einen optimalen Auftakt in die Rückserie hingelegt: Beim 3:0 (0:0)-Heimerfolg über den VSV Hedendorf/Neukloster belohnten sich die „Moorteufel“ nach dem Seitenwechsel für eine couragierte Leistung. Durch den neuerlichen Erfolg konnten Bornreihes Fußball erstmals seit dem ersten Spieltag vor knapp sieben Monaten die Abstiegsplätze verlassen – und sind vorübergehend sogar auf den neunten Platz geklettert.

Dementsprechend gelöst war die Stimmung: „Natürlich genießen wir jetzt endlich mal wieder den Blick auf die Tabelle. Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns, letztlich aber nur ein weiterer kleiner Schritt in die richtige Richtung“, strahlte der gelbgesperrte Spielertrainer Nils Gresens. Besonders zufrieden konnte er dabei mit dem Defensivverhalten sein. Über die gesamten 90 Minuten wurden keine echte Chance der sonst so offensivstarken Gäste zugelassen. „Die ganze Mannschaft hat defensiv im Kollektiv gut gearbeitet, das gefällt mir momentan wirklich gut“, lobte Gresens.

Im ersten Durchgang fehlte allerdings auch den eigenen Offensivbemühungen die letzte Entschlossenheit. Nur zweimal wurde es gefährlich: Ein Abschluss von Michel Klimmek konnte aber kurz vor der Linie geklärt werden (15.), und Hendrik Lütjen scheiterte nach einer knappen halben Stunde am Gästekeeper. In der Pause stellten die Hausherren dann aber auf ein klassisches 4-4-2 um – ein Schachzug, der sich bezahlt machen sollte. Fortan dominierten die Bornreiher im Zentrum und gingen in der 58. Minute verdientermaßen in Front: Ausgerechnet Elliott Cuthbert, der vor seiner Einwechslung die komplette Spielzeit verletzungsbedingt verpasst hatte, hämmerte den Ball aus 16 Metern in den Winkel. Dieser Treffer gab der Gresens-Elf nun noch mehr Sicherheit, die Gastgeber waren das deutlich präsentere und gedankenschnellere Team. Bei der Vorentscheidung halfen die Gäste allerdings auch kräftig mit: Eine verunglückte Flanke von Hendrik Lütjen ließ Hedendorfs Schlussmann Sebastian Menzel zum 2:0 durch die Hände rutschen (75.).

Zwar verpasste der agile Klimmek kurz darauf freistehend die Entscheidung, sieben Minuten vor Ultimo holte Loris Menger dies aber nach. Trotz des starken Auftritts ging der Blick der Bornreiher schon kurz nach dem Abpfiff wieder in die Zukunft. Gresens: „Wir freuen uns jetzt über dieses gute Spiel, ab Dienstag legen wir den Fokus aber auf die Partie in Rotenburg.“