Autor: Wümme Zeitung – 18. März 2019 (e-Paper); Foto: Werner Maaß

Bornreihe verliert unglücklich

Ein abgefälschter Freistoß in der 67. Minute hat dem SV Blau-Weiß Bornreihe in der Partie der Fußball-Landesliga beim Dritten MTV Treubund Lüneburg einen Punkt gekostet. Beim 1:0-Sieg der Gastgeber wollte Max Ratzeburg den Ball mit rechts über die Mauer in den linken Winkel schlenzen. Die Kugel prallte aber unhaltbar für SV-Keeper Daniel Griesbach von der Mauer genau in die andere Ecke.

„Am Ende haben wir alle ein bisschen wie die Deppen geguckt“, trauerte Bornreihes Coach Sasa Pinter den vergebenen Großchancen seiner Mannschaft hinterher. Bereits nach neun Minuten setzte Loris Menger das Spielgerät knapp rechts am MTV-Gehäuse vorbei. Eine scharfe Hereingabe von Bornreihes Anil Morkan strich zudem an Freund und Feind vorbei (20.). Drei Minuten hiernach tauchte Patrick Müller nach einem Pass von Anil Morkan frei vor Lüneburgs Torwart Rene Hußmann auf. Der Knipser lupfte das Leder jedoch aus halbrechter Position am Pfosten vorbei. Daniel Griesbach musste erst nach mehr als einer halben Stunde erstmals bei einer Flanke ernsthaft eingreifen. 120 Sekunden vor dem Pausentee vergab Philip Bähr freistehend aus zentraler Position die größte Möglichkeit für die Gäste.

„Wir müssen uns den Vorwurf machen, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht da weitergemacht haben, wo wir zuvor aufgehört hatten“, sagte Sasa Pinter. Aber auch wenn sich sein Team nun weiter zurückzog, jagte Patrick Müller den Ball aus der Distanz nur knapp vorbei. In der Schlussphase hätten die Blau-Weißen zumindest noch das Unentschieden retten können. Doch nachdem „Lulu“ Bähr bereits eine gute Möglichkeit ausgelassen hatte, stand dieser in der 90. Minute bei einer verunglückten Freistoß-Flanke von Patrick Müller im Weg. „Der Ball wäre wahrscheinlich ins Tor gegangen, wenn Philip da weggeblieben wäre“, versicherte Pinter. Auch der Vorstoß von Patrick Müller über links in der Nachspielzeit wurde nicht mehr mit dem 1:1 belohnt. „Wir haben hier sehr unglücklich einen Punkt liegengelassen“, bedauerte Sasa Pinter.