SV Blau-Weiß Bornreihe

14. Januar 2019

Autor: Wümme Zeitung – 14. Januar 2019 (e-Paper);

Der FC Hagen/Uthlede verpasst das Halbfinale in Loxstedt, während der SV Bornreihe am Ende Dritter wird.

Es bleibt bei zwei Siegen in Folge beim Hallen-Fußballturnier des TV Loxstedt um den Nonne-Cup für den Oberligisten FC Hagen/Uthlede. Bei der jüngsten Auflage des Theodor-Meineke-Turniers reichte es nicht zum Halbfinaleinzug für den Titelverteidiger. „Auch wenn uns am Ende nur ein Sieg zum Weiterkommen gefehlt hat, wäre das Halbfinale nicht verdient gewesen. Wir haben uns nicht so gut wie in den vergangenen Jahren präsentiert“, bilanzierte ein enttäuschter Hagener Christoph Müller.

Der SV Blau-Weiß Bornreihe schaffte hingegen den Sprung in die Vorschlussrunde, in der allerdings auch Endstation war. Der FC Eintracht Cuxhaven setzte sich im Endspiel etwas überraschend mit 2:1 gegen das Futsalteam des OSC Bremerhaven durch. Der VSK Osterholz-Scharmbeck verabschiedete sich nach nur einem Sieg über den SV Rot-Weiß Cuxhaven (1:0) mit nur drei Zählern in seiner Vorrundengruppe vorzeitig aus dem Turnier. Den Bornreihern unterlagen die Schützlinge von Trainer Oliver Schilling dabei mit 1:3. Die Blau-Weißen feierten am Ende punktgleich mit den Futsalern des OSC Bremerhaven den Gruppensieg. Die Formation von Coach Saša Pinter besiegte die SG Bülkau/Steinau/Odisheim mit 3:0 und den SV Rot-Weiß Cuxhaven mit 5:1. Dazu gesellte sich ein 2:2-Remis gegen den OSC Bremerhaven.

Der FC Hagen/Uthlede musste sich dagegen in seiner Vorrundengruppe mit Rang zwei hinter TuSpo Surheide zufriedengeben. „Wir haben nur schwer in das Turnier hineingefunden und waren auch nicht so effizient wie in den Vorjahren“, stellte Christoph Müller fest. Die Grün-Schwarzen kamen zum Auftakt nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen die SG Landwürden/Langendammsmoor/Büttel-Neuenlande hinaus. Christoph Müller brachte den Favoriten dabei nach fünf Minuten mit 1:0 in Führung. Es folgten ein 3:0-Sieg über die SG Marßel, eine 0:2-Schlappe gegen Surheide sowie ein 7:1-Triumph über den TV Donnern. Damit buchte der Vertreter aus der Oberliga die Zwischenrunde am nächsten Tag.Hier mussten sich die Hagener mit einem 1:1 gegen die SG Blau-Weiß Stubben begnügen. Die Stubbener hatten sich unerwartet als Gruppensieger für die Zwischenrunde qualifiziert. In der Gruppe Nonne mussten sich die Stubbener nur dem SV Blau-Weiß Bornreihe mit 1:3 geschlagen geben. Mit einem 1:0-Sieg über den TV Langen dank eines Treffers von Onur Gürsoy und mit drei Unentschieden langte es aber nicht ganz zum Weiterkommen für die Akteure von Übungsleiter Frank Zietelmann. Der SV Blau-Weiß Bornreihe stand hingegen nach Siegen über den ESC Geestemünde (2:1) sowie 5:0-Erfolgen über den TSV Insum und den TV Langen bereits als Halbfinalist fest, ehe das prestigeträchtige Derby gegen den FC Hagen/Uthlede auf dem Plan stand.

„Da haben wir ein bisschen locker gelassen, weil das Spiel nicht mehr so interessant war für uns“, urteilte Saša Pinter. Dennoch markierte Philip Bähr bereits nach wenigen Sekunden das 1:0 für die „Moorteufel“. Jascha Stern, Meiko Gagelmann sowie Justin Dähnenkamp drehten den Spieß mit ihren Treffern jedoch um. Loris Menger gelang nur noch das Tor zum 2:3-Endstand. „In diesem Spiel ging es auf einmal bei uns. Da konnte man mal wieder sehen, wie viel sich im Fußball im Kopf abspielt“, teilte Christoph Müller nach dem Sieg über seinen Ex-Verein mit. Da sich der ESC Geestemünde aber im abschließenden Match gegen den TSV Insum (2:1) keine Blöße mehr gab, verpasste der FC Hagen/Uthlede den Sprung ins Semifinale. Der SV Blau-Weiß Bornreihe patzte im Halbfinale gegen den FC Eintracht Cuxhaven. „Das war eine ganz schwache Partie von uns. Die Cuxhavener sind viel galliger zu Werke gegangen und hätten auch noch deutlicher als mit 1:0 gewinnen können“, sagte Saša Pinter. Im Spiel um Platz drei gegen den ESC Geestemünde zogen die Blau-Weißen aber noch einmal das Tempo an und behaupteten sich dank der Treffer von Philip Bähr, Pascal Kranz und Loris Menger mit 3:1.

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